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Depression aus Erschöpfung

# Mikronährstoffe | 4. November 2018

Depression aus Erschöpfung

Für Erschöpfung gibt es viele Gründe: Allen voran der sogenannte Stress, dessen Wirkung unsren Körper auf den Kopf stellen kann. Das Stresshormon Cortisol ist  zwar in geringen Mengen äußerst sinnvoll und lebensnotwendig für uns, nimmt es jedoch Überhand, kippt unser Nervensystem in ein Ungleichgewicht, das uns lebensbeeinträchtigende Beschwerden bescheren kann. Nervöse Erschöpfung, Burnout, sexuelle Schwäche und depressive Verstimmung sind die Folge.

Stressoren können hoher Leistungsdruck im Beruf, Studium oder Schule sein, oft verbunden mit Zeitdruck und Überforderung. Die meisten Menschen können dies durch starke Willenskraft kompensieren und übergehen lange Zeit ihre eigenen Bedürfnisse. Erst wenn es zum rapiden Leistungseinknick kommt, und dem Gefühl, „ich kann nicht mehr“, wird ihnen bewußt, dass es so nicht weiter gehen kann. Sie fühlen sich ausgebrannt, leiden am sogenannten Burnout, dem chronischen Erschöpfungssyndrom. Burnout heißt: emotionale Erschöpfung mit Selbstzweifel, Dauermüdigkeit und Depersonalisierung, wobei sich die Depersonalisierung durch den Verlust von gefühlsmäßigen Reaktionen und dem Rückzug aus Gesellschaft, Familie und Beruf zeigt. Es sind eben die Folgen, wenn einem schon lange alles zuviel ist und man die eigenen Bedürfnisse gar nicht mehr kennt. Das beginnende Gefühl  für alles verantwortlich und unentbehrlich zu sein, wird von Schuld-und Versagensgefühlen abgelöst bis diese in Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, fehlender Selbstachtung und Depression enden. Das schwere Gefühl der absoluten Leere stellt sich ein.

Menschen mit Burnout können neben der psychischen Belastung auch körperliche Symptome wie Kopf-, Rücken- und Muskelschmerzen, Schwindel,Tinnitus, und ständig Infekte haben. Verdauungsbeschwerden und eventuelle  Gewichtsveränderungen machen sich bemerkbar. Auch Suchtprobleme können zum Thema werden, da der Stress oft über einen langen Zeitraum mit Alkohol, Nikotin und Stimmulanzien kompensiert wird.

Viele Menschen fühlen sich in einer depressiven Verstimmung. Um aus diesem anhaltenden Gefühl der Niedergeschlagenheit zu kommen, macht es Sinn, die „Depression“ zu erforschen, wie sie sich zeigt und durch was sie gekommen ist. Sehr viele Depressive sind tatsächlich aus Erschöpfung depressiv geworden.

Wenn die eigene Konstitution dazu neigt, v.a. mit dem Nervensystem zu reagieren, kann es schneller als bei anderen Menschen zur emotionaler Labilität, Gereiztheit und Erschöpfung kommen. Diese Menschen empfinden auf der ganzen Breite und können durch ihr sensibles Nervensystem leichter in eine Übererregung gelangen. Ändern kann man diese Konstitution nicht, denn sie ist angeboren. Wenn man aber weiß, dass man „schwache Nerven“ hat, kann man diese schonen und stärken. Allen voran durch einen regelmäßigen Tagesablauf, der auch Ruhe und persönlichen Ausgleich miteinbezieht.

Weiter Ursachen für Depression können Lichtmangel, traumatische Ereignisse, Hormonschwankungen, Medikamente, lange und schwere Krankheit oder Vitamin- und Eisenmangel sein.

Wenn auch Sie sich an ihren Grenzen fühlen, gehen sie nicht darüber hinweg, sondern hören sie auf ihre Bedürfnisse, v.a. nach Ruhe. Zwischen Psychotherapeutika und nichts Tun gibt es zahlreiche tolle Helfer.

Hier ein paar Beispiele:

  • Vitamin D: stimmungsaufhellend und immunsystemstärkend, v.a.bei Lichtmangel in den lichtarmen Wintermonaten (Winterdepression)
  • Johanniskraut: Heilpflanzenstärke aus gespeicherter Sonnenenergie bei leichter bis mittlerer Depression, Winterdepression und Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren
  • Vitamin B-Komplex: stärkt das ganze Nervensystem, unterstützend bei Erschöpfung, Nervosität, Schlafstörungen, Übererregung und Reizbarkeit; sinnvoll als Aufbaukur oder in „stressigen Zeiten“; begleitend bei der Einnahme der Antibabypille, Säureblockern (Omeprazol/Pantoprazol) und Cholesterinsenkern, um Mangelerscheinungen vorzubeugen
  • Rosenwurz: lindert akute Stresssymptome, stärkt in Belastungssituationen, macht stressresistent; ausgleichend auf den Serotonin- und Dopaminspiegel; stimmungsaufhellend, antidepressiv, angstlösend und schlaffördernd; bei chronischer Müdigkeit und Infektanfälligkeit; Burnout
  • Schüßler Salz Nr 2 –  Calcium Phosphoricum D6: bei Schwäche; zur Kräftigung nach akuter Krankheit; bei Blutarmut; zur Beruhigung bei Nervosität und Schlafstörungen; wenn Kinder aus Überanstrengung Kopfschmerzen haben („Schulkopfschmerz“)
  • Schüßler Salz Nr 5 – Kalium Phosphoricum D6: bei körperlicher und geistiger Erschöpfung; zur Regeneration nach Krankheit; zur Stärkung bei nervösen, überreizten und geschwächten Menschen; für Menschen, die erschöpft aus ständiger Kommunikation sind; zur Aufhellung des Gemüts („Kalium statt Valium“)
  • Neurodoron® – homöopathisches Mittel aus Gold, Kalium Phosphoricum und Eisen-Quarz: bei nervlicher Überbelastung, Erschöpfung, stressbedingten Angst-und Unruhezuständen, Erschöpfungsdepression
  • Eisen: bei Schwäche, Erschöpfung durch Blutverlust nach Geburt und starker Menstruation; nach akuten Infektionen; während Schwangerschaft und Stillzeit

In diesem Sinne: Alles Gute und gute Nerven!

Ihre Heilpraktikerin und PTA Steffi Full

 

 

 

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